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Neues EU-Recht bei Unfälle

Ärger im Ausland bei Unfällen




Wer bisher in einem EU-Land unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde, musste seinen Schaden bei der jeweiligen gegenerischen Versicherung geltend machen. Seit 2003 haben Geschädigte die Möglichkeit, ihre Ersatzansprüche direkt an einen Schadensregulierungbeauftragten des ausländischen Versicherers in Deutschland zu richten. Dieser kann über die Auskunftsstelle des GDV (Zentralruf der Autoversicherer) in Hamburg, Tel. 0180/2 50 26, in Erfahrung gebracht werden. Der benannte Schadensregulierer muss innerhalb von drei Monaten entweder ein Entschädigungsangebot unterbreiten oder die Forderung mit stichhaltigen Gründen zurückweisen. Andernfalls können Geschädigte sich an die Verkehrsopferhilfe in Hamburg, Tel. 040/38 18 00, wenden und diese zur Zahlung auffordern. Die Schadensabwicklung nach der 4.Kfz-Haftpflichtrichtlinie der EU erfolgt somit in Deutschland und in deutscher Sprache. Umfang und Höhe der Ersatzansprüche richten sich aber wie bisher nach dem Recht des Unfalllandes. Es ist demzufolge anzuraten, in schwerwiegenden Fällen, z.B. wenn es Verletzte gegeben hat, Schadensersatz im Ausland über einen deutsch sprechenden Rechtsanwalt direkt bei der dortigen Versicherung geltend zu machen.


Wenn es kracht im Ausland

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